Ausbildungswoche auf Elba 2026 – Tauchen, Ausbildung und italienischer Sommer

Vom 31. Juli bis 8. August 2026 hieß es für 19 Mitglieder und Freunde des Tauchclub Bamberg wieder: Tauchausrüstung einpacken und ab in den Süden! Unser Ziel war die italienische Insel Elba, genauer gesagt der kleine Küstenort Morcone und dieTauchbasis Aquanautic Elba.

Nach der Anreise aus Bamberg und Umgebung starteten wir am 1. August in eine abwechslungsreiche Woche, in der Ausbildung, gemeinsames Tauchen und natürlich jede Menge Spaß im Mittelpunkt standen. Bei durchgehend bestem Sommerwetter bot Elba dafür nahezu perfekte Bedingungen.

Ausbildung unter mediterranen Bedingungen

Ein Schwerpunkt der Woche lag auf der Tauchausbildung. Zahlreiche Ausbildungs- und Prüfungstauchgänge konnten erfolgreich durchgeführt und verschiedene Brevets und Aufbaukurse abgeschlossen werden:

  • DTSA*
  • DTSA**
  • DTSA***
  • AK Gruppenführung
  • AK Problemlösung beim Tauchen
  • AK HLW

Damit gab es für unsere Ausbilder und Teilnehmer einiges zu tun. Ein Bisschen Theorie, Übungen und Ausbildungstauchgänge wechselten sich mit entspannten Spaßtauchgängen ab – schließlich sollte bei aller Ausbildung auch das eigentliche Vergnügen am Tauchen nicht zu kurz kommen.

Getaucht wurde direkt von der Bucht von Morcone und bei verschiedenen Bootsausfahrten. Ein besonderes Highlights war außerdem unser Ausflug in das Meeresschutzgebiet der Nachbarinsel Pianosa.

Elbas Unterwasserwelt

Auch unter Wasser zeigte sich Elba wieder von seiner besten Seite. Bei unseren Tauchgängen begegneten uns unter anderem Barrakudas, Drachenköpfe, Muränen, Zahnbrassen, Langusten und Zeus Faber. Besonders beeindruckend waren jagende Makrelenschwärme, die für ordentlich Bewegung unter Wasser sorgten.

Wer den Blick auf die kleineren Dinge richtete, konnte zahlreiche Schnecken und andere kleine Meeresbewohner entdecken. Dazu kamen farbenprächtige Schwämme, Korallen und die abwechslungsreiche mediterrane Unterwasserlandschaft.

Die Wassertemperaturen sorgten dabei für einen interessanten Kontrast: Während uns oberflächennah teilweise rund 30 °C warmes Wasser erwartete, zeigte das Thermometer in größeren Tiefen stellenweise nur noch etwa 18 °C. Die Sprungschicht war also nicht nur auf dem Tauchcomputer zu erkennen, sondern durchaus auch im Anzug zu spüren.

Jede Menge Jubiläumstauchgänge

Dass in einer Gruppe von 19 Tauchern einige Tauchgänge zusammenkommen, war zu erwarten. Dass wir während einer einzigen Woche aber gleich so viele besondere Jubiläen feiern konnten, war dann doch außergewöhnlich. So konnten wir auf Elba gemeinsam einen 80., 200., 400., 444., 555. und sogar einen 888. Tauchgang feiern!

Herzlichen Glückwunsch an alle Jubilare – und auf viele weitere sichere und erlebnisreiche Tauchgänge!

Auch über Wasser hatte Elba einiges zu bieten

Auch unseren Nichttauchern wurde während der Woche nicht langweilig. Der schöne Strand direkt vor der Haustür, das mediterrane Flair von Morcone sowie zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten auf Elba boten genügend Abwechslung.

Dazu spielte das Wetter die gesamte Woche hervorragend mit: Sonne, sommerliche Temperaturen und beste Bedingungen an Land und auf dem Wasser machten es uns leicht, die Tage auf der Insel zu genießen.

So blieb neben Ausbildung und Tauchen auch genügend Zeit für Strand, gutes italienisches Essen, gemeinsame Abende und das eine oder andere kühle Getränk.


Eine rundum gelungene Woche

Nach zahlreichen Tauchgängen, erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen, gleich sechs Jubiläumstauchgängen und vielen gemeinsamen Erlebnissen ging eine intensive, aber vor allem wunderschöne Woche viel zu schnell zu Ende.

Ein großes Dankeschön gilt unseren Ausbildern und Organisatoren, die bereits im Vorfeld und während der Woche viel Zeit investiert haben, sowie dem gesamten Team von Aquanautic Elba für die Betreuung vor Ort.

Und natürlich ein Dankeschön an alle 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Eine solche Vereinsfahrt lebt nicht nur von guten Tauchplätzen, schönem Wetter und einer faszinierenden Unterwasserwelt, sondern vor allem von den Menschen, die gemeinsam unterwegs sind.

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Schnuppertauchen beim Sommerfest des Schwimmverein Bamberg e.V.

Am 19. Juli 2026 bot der Tauchclub Bamberg im Rahmen des Sommerfests des Schwimmverein Bamberg e.V. (SVB) ein Schnuppertauchen im Freibad des SVB an.

Mit fünf Tauchlehrern und zwei weiteren Helfern konnten insgesamt rund 50 Schnuppertaucherinnen und Schnuppertaucher – von Jung bis Alt – die Unterwasserwelt einmal kennenlernen, ohne zwischendurch Luft holen zu müssen.

Auch das Wetter spielte perfekt mit: angenehm warm, trocken und damit ideal für einen Tag im Freibad. Die Begeisterung der Teilnehmenden war deutlich zu spüren – alle hatten jede Menge Spaß. Bei dem einen oder der anderen wurde sogar der zukünftige Berufswunsch in Richtung „Taucher“ geändert. 😉

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Ebenso bedanken wir uns beim Schwimmverein Bamberg für die – wie immer – hervorragende Zusammenarbeit. 

Text: Dennis Geis
Fotos: Eva Geis

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7. Stadtmeisterschaft im Apnoetauchen

Bei der 7. Bamberger Stadtmeisterschaft im Apnoetauchen, die am 1. Juli, 5. Juli und 8. Juli im Bambados stattfanden, standen Ausdauer, Technik und Konzentration im Mittelpunkt. Apnoe-Tauchen, auch als Freediving bekannt, ist das Tauchen mit nur einem Atemzug und gewinnt als Wettkampfsport zunehmend an Beliebtheit.

Der Wettkampf wurde nach den Regeln des Verbands Deutscher Sporttaucher (VDST) in den Disziplinen Dynamik (DYN) mit Monoflosse, Dynamik mit Bi-Fins (DBF), Dynamik No Fins (DNF, Streckentauchen ohne Flossen) sowie Statik (STA, Luftanhalten ohne Bewegung) ausgetragen.

Für die weiteste Strecken in der Disziplin Dynamik mit Monoflosse sorgte Eva Geis mit 106,66 Metern. In der Kategorie Dynamik mit Bi-Fins erreichte Moritz Hirmke 105,40 Meter und Glinny Stößel 69,19 Meter. Ohne Flossen wurden von Eva Geis 71,70 Meter bei den Damen und 76,80 Meter bei den Herren, durch Moritz Hirmke, erzielt.

In der Disziplin Statik wurde eine Zeit von Moriz Hirmke 5:15 Minuten erreicht, diese konnte jedoch leider nicht gewertet werden. Die beste gültige Leistung von Dennis Geis lag bei 3:19,47 Minuten.

Die Stadtmeisterschaft bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erneut die Gelegenheit, ihr Können unter Wettkampfbedingungen zu zeigen und machte deutlich, wie viel Körperbeherrschung, mentale Stärke und Training hinter dem Apnoe-Sport stecken.

Text: Eva Geis
Bilder: Till Grübler, Christoph Baumann, Eva Geis

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3. Tauchsamstag am Murner See (13.06.2026)

Bei sehr angenehmen Tauchwetter (trocken, sonnig, warm, aber nicht zu warm (für den Trockentaucher)) fand am 13.06.2026 der schon dritte Tauch- und Ausbildungssamstag am Murner See statt. Mit insgesamt 10 Gerätetauchern, 5 Apnoeisten und drei Gästen war auch dieser Tauchsamstag richtig gut besucht. Besonders für 3 DTSA*-Anwärter war es sozusagen der erste Feindkontakt mit dem Freigewässer und der gegenüber dem Hallenbad deutlich umfangreichere Kälteschutz sorgte dann bei der Tarierung nochmal für die eine oder andere Überraschung. Auch bei den Prüfungen für das DTSA**- und DTSA***-Brevet gab es noch den einen anderen Aha-Effekt. Trotzdem konnte schon eine ganze Reihe von Prüfungsteilen erfolgreich abgeschlossen werden. Und im Apnoebereich gab es besonders nach der erfolgreichen Bewältigung der Streckentauchübungen eine Menge glückliche Gesichter.

Auch an diesem Tauchsamstag haben wir gemeinsam wieder eine Menge Spaß gehabt und schauen dem vierten und letzten Termin am 11.07. mit Freude entgegen. Wer möchte kann auch da gerne noch kurzfristig dazustoßen. Eine kurze Anmeldung unter info@nulltauchclub-bamberg.de macht uns dabei die Planung leichter.

Gemütliche Runde zum Ausklang eines schönen Tauchtages

Text und Bild: Till Grübler

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Motorradtour in den nahen Osten

Wie jedes Jahr – ja, sogar in den Corona-Jahren war es möglich – fand auch in diesem Jahr zu Fronleichnam wieder die Tauchclub Bamberg Motorradtour statt. Und das war damit immerhin schon die 18. Ausfahrt, die seit 2009 stattgefunden hat. Vom 03. bis 07. Juni ging es in den nahen Osten – also nach Sachsen. Das hat den Vorteil, dass wir uns nicht lange mit einer Anreise über die Autobahn quälen mussten, sondern gleich praktisch von der Haustür weg auf kleinen Nebenstrecken unterwegs waren und die Landschaft genießen konnten. Der Zielort war unterhalb vom Fichtelberg bei Oberwiesenthal, d.h. am Anfang ging es zunächst durch das Vogtland, bevor wir dann das Erzgebirge erreicht haben. Ein besonderes Highlight am ersten Tag war auch die Göltzschtalbrücke, immerhin die größte Ziegelstein-Brücke der Welt. Von unserem Standorthotel aus gab es dann Rundfahrten durch das Erzgebirge und das nahe tschechische Grenzland. Weitere Highlights waren der Besuch im Motorradmuseum in Zschopau und eine Mitfahrt mit der Schmalspurbahn Cranzahl-Oberwiesenthal, die direkt hinter unserem Hotel vorbeigedampft ist. Und auch der Wettergott war uns gnädig. Nachdem der Blick in die Wetterapp ursprünglich eher den Gedanken „oh-oh-oh“ erzeugt hat, waren am Ende gerade mal 2*15 Minuten Regen und dazwischen sehr viel sonniges und heiteres Wetter. In Summe eine super Tour mit schönen Eindrücken aus dem nahen Osten, der definitiv eine Reise wert ist.

Im MZ Museum in Zschopau
Das nächste Mal kauf ich mir was solides …
Dampfbahn Cranzahl-Oberwiesenthal mit Regelverkehr
Auf dem Fichtelberg

Text und Bilder: Till Grübler

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