Tauchclub setzt Serie fort

Bei der 44. Deutschen Meisterschaft holte der Tauchclub seinen neunten Titel in Folge. In Krefeld lautete das Finale wie so oft Bamberg gegen Malsch. Der Erzrivale zerstörte die Bamberger Offensive wirkungsvoll durch aggressives Forechecking. So fiel der erlösende Treffer erst 22 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Null Gegentreffer zeugen einmal mehr von der starken Abwehrleistung der Franken.

Der Deutsche Meister im UWR 2015. (Foto: DUC Krefeld)

Der Deutsche Meister im UWR 2015. (Foto: DUC Krefeld)

In der Vorrunde hatte Bamberg gegen ersatzgeschwächte Münchner (10:0), und den BUR Berlin (10:0) leichtes Spiel. Erst Köln leistete erfolgreich Widerstand. Doch Tore von H. Hofmann und Weißenberger führten zum 2:0 Sieg. In der anderen Gruppe setzte sich der TSV Malsch durch, wobei es gegen den Gruppenzweiten DUC Krefeld nur zu einem 0:0 gereicht hatte.

Im Halbfinale nahm der Tauchclub den Gastgebern schnell den Wind aus den Segeln. Bereits nach zwei Minuten fiel das erste Tor, am Ende stand es 4:0 für den Titelverteidiger. Der TSV Malsch hatte im zweiten Halbfinale wenig Probleme mit dem DUC Köln. Nach kurzer Zeit stand es 2:0, ab da verwalteten die Badenser den Vorsprung effizient um Kräfte für das Finale zu sparen.

Das Finale war also wieder eine Neuauflage des Klassikers Bamberg – Malsch. Sechsmal waren sich diese Mannschaften schon im Finale gegenüber gestanden, sechsmal war der Tauchclub – oft sehr knapp – als Sieger hervorgegangen. Diesmal gelang den Franken ein guter Start in das Match, sie waren die meiste Zeit die spielbestimmende Mannschaft. Doch nach wenigen Minuten gab es eine Unterbrechung nachdem sich ein Malscher Spieler an der Schulter verletzt hatte. Schon 2013 hatte eine längere Unterbrechung die Bamberger aus dem Tritt gebracht. Doch diesmal renkte ihr Trainer Lukas Tadda die Schulter des gegnerischen Spielers kurzerhand wieder ein, nach dessen Auswechslung konnte das Spiel direkt fortgesetzt werden. Malsch hatte nur selten längeren Ballbesitz und war im Angriff zu zahm um die Bamberger Verteidigung ernsthaft zu testen. Doch auch die Offensive der Domstädter konnte wenig Akzente setzen. Erst 22 Sekunden vor Schluss erzielte L. Tadda das Siegtor. Die aufgebrachten Malscher reklamierten zwar Schieben am Korb ohne Ball, doch auch die Videoanalyse nach Spielende konnte den Vorwurf weder bestätigen noch ausräumen.

Bamberg hat sich damit ein weiteres Mal denkbar knapp im Finale durchgesetzt und den neunten Meistertitel in Folge geholt. Der Allzeit-Rekord des FS Duisburg (10 Meisterschaften insgesamt) ist nun zum greifen nahe. Aber bis dahin steht erstmal wieder der Champions Cup Ende November an.

Für Bamberg spielten
Tor: Markus Behringer, Sebastian Lange, Michael Nosseir, Geza Toth; Verteidigung: Bela Csanyi, Jan Hofmann, Lukas Tadda, Niklas Tadda, Lieven Pool; Sturm: Ardan Füßmann, Hannes Hofmann, Veit Hofmann, Felix Walcher, Moritz Walcher, Andi Weißenberger.

Endstand

  1. TC Bamberg
  2. TSV Malsch
  3. DUC Krefeld
  4. DUC Köln
  5. STC München
  6. TC Berlin
  7. SV Rheine
  8. DUC Hamburg
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