Salzburger Stier

Ein langes UWR Wochenende liegt hinter unserer 2. Mannschaft. Am Samstag nahm sie, verstärkt durch vier Spieler aus der 1. Mannschaft, am Salzburger Stier teil. Leider hat sich die Mannschaft dort unter Wert verkauft und nur den 7. Platz belegt. Am Sonntag beim 2. Spieltag der UWR Landesliga Bayern konnte sie dann aber beide Begegnungen klar für sich entscheiden. Doch von Anfang an.

Am späten Freitag Nachmittag machten sich 10 Spieler gen München auf. Dort haben sie 2 Stunden im Olympiabad (5m tief, 25m lang) mittrainiert, bevor sie zum Essen, Trinken und Schlafen weiter nach Rosenheim durften. Samstag morgen waren einige Augen noch sehr klein, das Frühstück fiel für manche mager aus, doch alle haben es geschafft, rechtzeitig im Bad in Salzburg anzukommen, wo Seb schon auf sie wartete.

Der erste Gegner war der österreicher Meister vom UWRC Wien. Unsere Mannschaft war offenbar immernoch nicht ganz ausgeschlafen und hatte vielleicht auch den Gegner etwas unterschätzt. Man ließ die Österreicher agieren wie sie wollten. Eine Strafzeit tat schließlich ihr übriges, so dass man in Rückstand geriet. Die Wiener ließen sich auch im weiteren Spielverlauf nicht lange bitten und bauten ihren Vorsprung auf 3:0 aus.
Der Ehrentreffer zum 1:3 durch Niklas Tadda war reine Ergebniskosmetik, zeigte aber auch, dass dieser Gegner nicht unverwundbar war.
(Ausdruck der Wiener Freude)

Gegen die Gastgeber aus Salzburg musste man sich natürlich aus Gründen der Höflichkeit etwas zurückhalten. Das Gastgeschenk fiel mit 1:3 dann aber doch etwas großzügiger aus als geplant.

Mit diesen zwei Niederlagen war die Chance, um den Turniersieg mitzuspielen, vertan, und die Stimmung fast am Nullpunkt. Zum Glück hatten wir einen dankbaren Gegner, eine tschechische Damenauswahl. Das Bamberger Spiel wurde zwar nicht merklich besser, doch es reichte immerhin zu einem deutlichen 8:0 Erfolg.

Der 4. Gruppenplatz war damit besiegelt, auch ein Sieg über den ungeschlagenen STC München hätte daran nichts mehr geändert. Ganz zu schweigen davon, dass jemand daran geglaubt hätte.
Bamberg begann das Spiel zudem in Unterzahl, da ein Spieler sich nochmal erleichtern musste. Als dieser dann zum Spielfeld kam staunte er nicht schlecht darüber, dass seine Mannschaft den Ball locker in der gegnerischen Hälfte kreisen lies. Die taktische Umstellung auf All-in hatte wohl gefruchtet. Endlich schienen alle erwacht zu sein und spielten energiegeladener als in den 3 vorherigen Spielen zusammen. Anspielstationen waren plötzlich reichlich vorhanden, die Pässe kamen an, und nach Ballverlusten wurde der Gegner sofort gestellt und der Ball zurückgewonnen.
So hatten wir das Spiel die meiste Zeit in der Hand, die Oberbayern waren ohne merkliche Chance. Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang dann aus dem Nichts sogar der Führungstreffer: Seb hatte den Ball im Mittelfeld gegen mehrere Gegner behauptet und zum frisch eingewechselten Vighter gepasst. Der fackelte nicht lange, und mit ihm startete sein Bruder Hannes. Zusammen verwandelten sie zum 1:0 für Bamberg! Dummerweise waren noch knapp 2 Minuten zu spielen, und die Münchner sind durch den Gegentreffer endlich aufgewacht. In der letzten Minute gelang ihnen der Ausgleich.

Als letztes folgte noch ein Platzierungsspiel gegen Pardubice. Mit dem guten Spiel im Rücken spielten wir auch jetzt nochmal wie ausgewechselt. Ein klarer 3:1-Sieg zeigte, dass vielleicht mehr als der 7. Platz drin gewesen wäre.

Zum ersten Mal seit einigen Jahren mussten wir auf den Turniersieg verzichten, aber immerhin konnten wir München ein wenig ärgern.

Für Bamberg haben gespielt
Tor: Ariane, Manni, Seb
Verteidigung: Nik, Adam, Hannes, Michi
Sturm: Veit, kl. Felix, Caro, Heike

Siehe auch
Fotos vom Salzburger Stier

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