Tauchclub Bamberg – Deutscher Meister im Unterwasserrugby 2011

Mit dem 5. Titel in Folge wird die Siegesserie fortgesetzt.

Deutscher Meister 2011
Foto: VDST / TSC Mülheim
hinten v.l.n.r.: Geza Toth, Hannes Hofmann, Niklas Tadda, Sebastian Lange, Felix Walcher, Lieven Pool, Klemens Neumüller, Bela Csanyi, Lukas Tadda, Markus Behringer, Ardan Füßmann, Jan Hofmann.
vorne v.l.n.r.: Andreas Weißenberger, Veit Hofmann, Moritz Walcher.

Am vergangenen Wochenende wurde in Oberhausen die 40. Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby ausgetragen. Aus Bayern hatten sich der Titelverteidiger Tauchclub Bamberg sowie – in letzter Sekunde – der STC München zur Teilnahme an diesem Play-Off Turnier qualifiziert. Gegner waren die zwei bzw. drei erstplatzierten Mannschaften der 1. UWR Bundesligen Nord, Süd und West.

In ihrem ersten Gruppenspiel trafen die bayerischen Mannschaften gleich aufeinander. Bereits nach wenigen Spielminuten erlitten die Franken einen verletzungsbedingten Ausfall. Moritz Walcher konnte aufgrund einer Verletzung des Trommelfells nicht weiter spielen. Die Münchner konnten die dadurch entstandene Unruhe nutzen und Bamberg das erste Gegentor in dieser Saison zufügen. Wachgerüttelt konzentrierte sich der Meister wieder auf sein Spiel und konnte München am Schluss klar durch Tore von Bela Csanyi, Hannes Hofmann, Sebastian Lange und Lukas Tadda mit 4:1 besiegen.

Bamberg besiegte im weiteren Verlauf die beiden anderen Gruppengegner Waspo Göttingen (7:0) und FS Duisburg (1:0), wurde Gruppenerster und stand damit im Halbfinale. München schlug Göttingen mit 5:0, unterlag aber Duisburg in einer knappen Partie mit 0:1. Nach der Vorrunde landeten sie daher auf dem 3. Gruppenplatz und spielten am Sonntag um die Plätze 5-8.

Als Gruppenerster traf Bamberg am Sonntagmorgen im Halbfinale auf den zweiten der Gruppe A, den DUC Bottrop. Der Tauchclub konnte bereits in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Bela Csanyi in Führung gehen. Bottrop versuchte zwar in einigen Aktionen sich durch die Bamberger Verteidigung zu brechen, scheiterten jedoch immer wieder am fränkischen Verteidigungsbollwerk. So konnte Bamberg mit dem 1:0 Sieg zum sechsten Mal in das Finale einer Deutschen Meisterschaft einziehen.

Wie im Vorjahr standen sich im Finale der Deutschen Meisterschaft 2011 der TSV Malsch und der TC Bamberg gegenüber. Malsch greift seit Jahren erfolglos nach dem Titel, dieses Mal konnten sie zudem in der Vorrunde und dem Halbfinale deutlich höhere Siege verzeichnen als die Bamberger. Die begannen etwas zögerlich und hatten viele Ballverluste. Bambergs Verteidigung wurde immer wieder auf ihre Standfestigkeit geprüft. Doch den Bambergern gelangen immer wieder Ballgewinne die sofort in Gegenangriffe verwandelt wurden. Einige der Malscher Spieler brachte dieses schnelle Spiel an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, wodurch auch für Bamberg ein paar kleine Torchancen entstanden. Mit zunehmender Spieldauer griffen sich die Titelverteidiger jedoch ein Herz, spielten viel ballsicherer und schnürten Malsch in ihrer bekannten Art und Weise am Tor ein. Der Druck stieg ununterbrochen und es entstanden ein paar sehr gute Torchancen. Doch nach der regulären Spielzeit stand es immernoch 0:0. In der darauf folgenden Verlängerung, im sog. „Sudden-Death-Modus“, konnte bereits nach wenigen Spielminuten erneut Bela Csanyi das Siegtor für Bamberg erzielen.

Der Tauchclub Bamberg hat jetzt bereits zum 4. Mal in Folge seinen Meistertitel verteidigt, was zuvor nur dem FS Duisburg gelungen war. Bamberg qualifizierte mit dem Sieg erneut für den Champions Cup, das Turnier der weltweiten Landesmeister, das wie jedes Jahr im November in Berlin ausgetragen wird.

Die Bamberger Unterwasserrugby Mannschaft freut sich auf die Eröffnung des neuen Hallenbads „Bambados“ in Bamberg mit der Hoffnung, die angespannte Trainingssituation zu entspannen. Das Ziel ist auch ein zusätzliches Nachwuchstraining zu etablieren, um auch in den nächsten Jahren Bamberg als Namen einer erfolgreichen Sportstadt in Europa und der Welt zu vertreten.

Endplatzierungen

  1. TC Bamberg
  2. TSV Malsch I
  3. DUC Bottrop
  4. FS Duisburg
  5. DUC Krefeld
  6. STC München I
  7. WaSpo Göttingen
  8. BUR Berlin
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