|
|
Trotz Punktverlusten weiter auf Rang 2
Unterwasserrugby: Bamberger zweimal Remis
Im Bamberger Hallenbad fand die vierte Runde der Unterwasserrugby-Bundesliga Süd statt. Trotz Heimvorteils sollte es für Bamberg an aber nur für zwei Unentschieden reichen. In der Tabelle steht Bamberg aber weiterhin auf dem zweiten Platz, den sie mit dem punktgleichen TC Submarin Pößneck teilen. Neben dem DUC Darmstadt, der sich bereits für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hat, werden somit am letzten Spieltag noch die DJK Nürnberg, der TC Submarin Pößneck und der Tauchclub Bamberg um ihre Teilnahme an der Meisterschaftsrunde kämpfen.
Im ersten Spiel traten die Bamberger zu einem Frankenderby gegen ihre
Trainingskollegen aus Nürnberg an. Nachdem der TCB die Mittelfranken in der Hinrunde mit 3:1 geschlagen hatten, rechneten sie sich auch für dieses Spiel reelle Chancen auf einen Sieg aus. Eine 1:0-Halbzeitführung und deutlich mehr Aktionen am gegnerischen Tor ließen vermuten, dass die Rechnung der Oberfranken aufgehen könnte. Nachdem die Nürnberger in der zweiten Hälfte den Ausgleichstreffer erzielten, konterten die Bamberger umgehend zum 2:1. Dass es aber ein sträflicher Fehler ist, sich auf solch einer knappen Führung auszuruhen, war die nächste Lektion der Mittelfranken für die jungen Spieler des Tauchclubs. Denn kurz vor Spielende nutzten die Nürnberger einen Abwehrfehler der Bamberger zum 2:2-Endstand.
Im zweiten Match gegen den SSC Karlsruhe wollten die Bamberger wie im Hinspiel (5:3) einen Sieg einfahren. Als ebenso torreich wie das Hinspiel sollte sich diese Partie allerdings nicht erweisen. Trotz torgefährlicher Attacken auf beiden Seiten ging man mit 0:0 in die Pause. „Nicht zu schnell den Abschluss bei einem gut liegenden Torwart suchen, sondern lieber an einen besser platzierten Mitspieler abgeben“, war der Halbzeitrat des Bamberger Coachs Oliver Held an seine Mannschaft. Doch auch der größte Teil der zweiten Spielzeit verging, ohne dass ein Tor fiel. Erst fünf Minuten vor Schluss gelang den körperlich überlegenen Karlsruhern der Führungstreffer. Der langsam nachlassenden Kondition war es wohl zuzuschreiben, dass die Gäste den jeweils ballführenden Bamberger an der Wasseroberfläche klammerten, um so den Ball zu blockieren und die verbleibende Spielzeit ohne Gegentor zu überstehen. Knapp drei Minuten vor dem Ende unterlief dem SSC Karlsruhe jedoch ein Wechselfehler, der den Bambergern einen Vorteil bescheren sollte. Somit spielte der Tauchclub zwei Minuten in Überzahl. Diese Chance ließen sich die Bamberger nicht entgehen und glichen zum 1:1-Endstand aus.
|