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Mit Flossen zum Sieg
| Unterwasserrugby: Studenten sind die Meister |
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Die Studenten der hiesigen Universität
gewannen souverän die deutschen Hochschulmeisterschaft im
Unterwasserrugby.
In den Hochschulsportanlagen der Universität Göttingen fand
der Wettkampf bereits zum 19. Mal statt. Zum zweiten Mal auch
dabei war eine Mannschaft der Studenten der Uni Erlangen und
der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Da im
Hochschulsportprogramm Unterwasserrugby noch nicht angeboten
wird, wurde die Mannschaft — sie trat als
Vorjahresvizemeister an — aus den Studenten der
Liga-Mannschaften aus Bamberg, Pößneck und Nürnberg
zusammengestellt.
In der Vorrunde wurde der Gruppensieg klar mit nur zwei
Gegentoren gesichert. Es gab Siege über Aachen 12:0,
Bielefeld 7:0, Heidelberg 8:1 und Würzburg 9:1.
Im Halbfinale ging es gegen Gießen. In einem spannenden Spiel
wurde der Vierte aus dem Vorjahr mit 2:1 besiegt.
Danach trafen sich im Endspiel der Titelverteidiger und
Hausherr Göttingen. Die mit einer vollen Wechselbank
ausgestatteten Göttinger waren von Anfang an auf ihre starke
Verteidigung angewiesen. Die offensiven Franken, die im
Turnier mit nur zwei Wechselspielern ausgestattet waren,
schafften es in der zweiten Halbzeit, die Verteidigung der
Niedersachsen zu durchbrechen und das Siegtor zu werfen.
Beim Unterwasserrugby geht es darum, einen mit Salzwasser gefüllten
Ball in einen Korb, der zwischen 3,50 und fünf Meter tief auf
dem Beckenboden steht, zu werfen. Die Spieler sind dabei mit
Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet.
Das dreidimensionale Spiel verlangt Ausdauer, Geschicklichkeit
und Übersicht der sechs Feldspieler. Im fliegenden Wechsel können
sie von bis zu fünf Wechselspielern abgelöst werden.
Endplatzierung: 1. Erlangen/Nürnberg, 2. Uni Göttingen, 3.
Uni Gießen, 4. Uni Heidelberg, auf den Plätzen 5 bis 11
folgt Bielefeld, Konstanz, Darmstadt, Würzburg, Aachen,
Dresden und Karlsruhe. a.f. |
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