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02.07.2004

Mit Flossen zum Sieg

Unterwasserrugby: Studenten sind die Meister
  
Die Studenten der hiesigen Universität gewannen souverän die deutschen Hochschulmeisterschaft im Unterwasserrugby.

In den Hochschulsportanlagen der Universität Göttingen fand der Wettkampf bereits zum 19. Mal statt. Zum zweiten Mal auch dabei war eine Mannschaft der Studenten der Uni Erlangen und der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Da im Hochschulsportprogramm Unterwasserrugby noch nicht angeboten wird, wurde die Mannschaft — sie trat als Vorjahresvizemeister an — aus den Studenten der Liga-Mannschaften aus Bamberg, Pößneck und Nürnberg zusammengestellt.

In der Vorrunde wurde der Gruppensieg klar mit nur zwei Gegentoren gesichert. Es gab Siege über Aachen 12:0, Bielefeld 7:0, Heidelberg 8:1 und Würzburg 9:1.

Im Halbfinale ging es gegen Gießen. In einem spannenden Spiel wurde der Vierte aus dem Vorjahr mit 2:1 besiegt.

Danach trafen sich im Endspiel der Titelverteidiger und Hausherr Göttingen. Die mit einer vollen Wechselbank ausgestatteten Göttinger waren von Anfang an auf ihre starke Verteidigung angewiesen. Die offensiven Franken, die im Turnier mit nur zwei Wechselspielern ausgestattet waren, schafften es in der zweiten Halbzeit, die Verteidigung der Niedersachsen zu durchbrechen und das Siegtor zu werfen.

Beim Unterwasserrugby geht es darum, einen mit Salzwasser gefüllten Ball in einen Korb, der zwischen 3,50 und fünf Meter tief auf dem Beckenboden steht, zu werfen. Die Spieler sind dabei mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet.

Das dreidimensionale Spiel verlangt Ausdauer, Geschicklichkeit und Übersicht der sechs Feldspieler. Im fliegenden Wechsel können sie von bis zu fünf Wechselspielern abgelöst werden.

Endplatzierung: 1. Erlangen/Nürnberg, 2. Uni Göttingen, 3. Uni Gießen, 4. Uni Heidelberg, auf den Plätzen 5 bis 11 folgt Bielefeld, Konstanz, Darmstadt, Würzburg, Aachen, Dresden und Karlsruhe. a.f.